Pressemitteilung

Gründung der Rechtspopulistischen Untergruppe „Pro Regensburg“ in Regenstauf

 

Am 31. Oktober 2012 soll in Regenstauf (LK Regensburg) im Restaurant Valentinsbad die Untergruppe von „Pro Deutschland“, „Pro Regensburg“ gegründet werden. Unter dem Deckmantel der „Islamkritik“ versucht die „Pro-Bewegung“, die der extremen Rechten zuzordnen ist, Rassismus und Nationalismus zu verbreiten.

 

Das Oberverwaltungsgericht Münster (8. Juli 2009) bescheinigt den Rechtspopulisten der Pro-Bewegung (…) mit pauschalisierenden,  plakativen Äußerungen (…) Ausländer wegen ihrer Abstammung und/ oder Religionszugehörigkeit ausgrenzend und als kriminell sowie nicht integrierbar (…)“ darzustellen.

 

Bei Gründungsveranstaltungen von „Pro Bayern“ im April 2011 im Landkreis Regensburg waren auch Nazis wie Benjamin Boss Aktivist der Kameradschaft „Nationaler Widerstand Amberg“ und der wegen Volksverhetzung vorbestrafte Inhaber des rechtsnationalistischen Druffel-Verlags Gert Sudholt anwesend (regensburg-digital.de/rechtspopulisten-treffen-in-rechberg ).

 

Das Regensburger Bündnis „Kein Platz für Nazis“ fordert die Betreiber_innen des Restaurant Valentinsbad auf die Veranstaltung abzusagen und sich damit den 130 Gastronominnen und Gastronomen anzuschließen, die die Erklärung der Regensburger Initiative „Keine Bedienung für Nazis“ unterschrieben haben. In dieser heißt es: „Nazis und andere Rassisten haben in unseren Räumen nichts zu suchen.“