Antifaschistische Kundgebung am 27.11.2012

In der Sitzung des Verwaltungs- und Finanzausschusses, am 27. November werden zwei Eingaben behandelt, die eine Änderung der Kommunikationspolitik der Stadt Regensburg hinsichtlich der Bekanntgabe von Plätzen und Routen neonazistischer Veranstaltungen fordern.Denn anders als andere Städte weigert sich die Stadt Regensburg beharrlich, die Veranstaltungsorte neonazistischer Kundgebungen und Demonstrationen öffentlich zu machen. Hierdurch wird antifaschistischer Protest unnötig erschwert und die Position der

Nazis damit indirekt gestärkt. Der Regensburger Oberbürgermeister Schaidinger begründet diese Haltung damit, dass durch das Verheimlichen die „Versammlungen der NPD in der Regel völlig unbeachtet blieben und wirkungslos verpufften“.Diese Einschätzung ist so falsch wie gefährlich: Wird nicht aktiv Stellung bezogen wenn Neonazis auftreten, findet ein Gewöhnungsprozess an deren Präsenz im öffentlichen Raum statt. Ihr Bewegungsspielraum wird damit erweitert, ihre menschenverachtende Ideologie scheinbar eine vertretbare Position.

Als Bündnis “Kein Platz für Nazis” fordern auch wir die Stadt auf, das systematische Verheimlichen endlich zu beenden.
Die Karten auf den Tisch.

Darum kommt zur Kundgebung vom Bündnis „Kein Platz für Nazis“  am 27.11.2012 um 16.°°Uhr am Dachauplatz.